1964 - 2014 seit über 50 Jahren

Tanzclub Grün-Gold Schleswig e.V. 

Tanzen in Schleswig

Showgruppe Laleh

 

Der Ursprüngliche Orientalische Tanz – Bauchtanz - ist ein Tanz von Frauen für Frauen. Seit September 2006 gibt es den Kurs „Bauchtanz“ unter der Leitung von Bärbel Hoffmann. Die Anfängergruppe ist schnell so groß geworden, dass die Gruppe geteilt werden musste. Inzwischen gibt es 6 Gruppen mit unterschiedlichen Leveln, in denen Frauen verschiedenen Alters ihren Spaß und Freude an der Bewegung und dem orientalischen Tanz haben.

 

Im Laufe der Jahre hat sich die Showgruppe Laleh etabliert, die schon für viele private und öffentliche Veranstaltungen gebucht worden ist. Laleh zeigt ihr Können in verschiedenen farbenfrohen Kostümen und mit immer neuen Choreographien, die aus teils klassischem Bauchtanz bis hin zum moderneren Tanz bestehen.

 

Highlight ist jedes Jahr das Oriental Dance Festival in Kolding. Hier werden in einem 4-stündigen Programm bis zu 50 Darbietungen vor einem Publikum von 1.200 Zuschauern gezeigt. Laleh ist als eine der wenigen deutschen Gruppen auch in Kolding schon bekannt.

 

Da Laleh mehrfach zu diversen Bauchtanz-Shows eingeladen wurde, ist der Wunsch entstanden, solch eine Veranstaltung mit vielen verschiedenen Tänzerinnen aus dem Bereich des orientalischen Tanzes auch mal in Schleswig zu veranstalten. Die 1. Oriental-Summer-Night 2012 wurde im den Vereinsräumen durchgeführt und war ein so großer Erfolg, dass für die 2. Oriental-Summer-Night 2013 das Slesvighus in Schleswig angemietet wurde. Über 40 Tänzerinnen aus ganz Schleswig-Holstein folgten der Einladung.

Nach der 3. und 4. Oriental-Summer-Night 2014 und 2015 feierte Laleh Ihr 10-Jähriges Jubiläum mit einer 3 stündigen Show in den Vereinsräumen. Diese Show war für die Gruppe eine echte Herausforderung – mussten einige Tänzerinnen doch in bis zu 13 Tänzen ihr Können zeigen. Aber auch diese Veranstaltung war ein voller Erfolg!

2017 wurde dann ein orientalischer Studioabend in den Vereinsräumen durchgeführt. In familiärer Atmosphäre haben über 50 geladene Tänzerinnen ein buntes Programm auf die Beine gestellt – ein gelungener Abend.

Auch 2018 wird es wieder einen Studioabend geben.

Tribaldance-Gruppe Trincess

 

Ende der 1960er Jahre entstand der "Tribal Style Dance" in den USA mit teils folkloristisch angehauchten Kostümen. Der Tanz war eine Mischung aus orientalischem Tanz und Fantasie. Die Tänzerinnen bildeten verschiedene Stämme. Hier liegt auch der Ursprung des Begriffes "Tribal Style Dance" kurz TSD, zu deutsch Stammestanz.

 

Die Tribal-Welle schwappte Mitte der 1990er nach Deutschland. Hauptsächlich durch Show- und Lehrvideos begannen einzelne Bauchtänzerinnen sich mit TSD zu beschäftigen. 1998 wurde der erste deutschen Tribalstamm gegründet. Heute gibt es Deutschlandweit etwa 70 im Internet vertretene Stämme. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen.

 

Die Tribaldancegruppe Trincess besteht seit Oktober 2009 aus 5 Tänzerinnen, welche aus verschiedenen Sparten des Tanzens wie Latein, Jazzdance, Ballett und orientalischem Tanz kommen. Kennengelernt haben sich die Frauen in der Bauchtanz-Gruppe des Vereins.

 

Angefangen hat alles mit einem Workshop in Tribal-Fusion bei Tamira, der aus Interesse an Neuem durchgeführt wurde. In Malaika Godau wurde eine Trainerin gefunden, die mit vielen Tipps und Anregungen zum Gestalten der Kostüme zur Seite steht.

 

Trincess – ein Wortspiel aus Tribal und Princess - ist inzwischen durch die phantasievollen Kostüme, aufwendigen Masken und abwechslungsreichen Choreographien in ganz Schleswig-Holstein bekannt. Die Mädels werden jedes Jahr zu Shows in Kiel, Neustadt und Lübeck eingeladen. Außerdem zeigen sie ihr Können auch auf diversen Mittelaltermärkten und anderen Veranstaltungen.

Fitness-Tipps

Bauchtanz ist das ideale Ganzkörpertraining

Vom Zeh bis in die Fingerspitze: Orientalischer Tanz hält fit. Die 50 verschiedenen Bewegungen sind ein Ganzkörpertraining auch für Ungeübte – sie kräftigen die Muskulatur und lösen Verspannungen. Von Alexandra Bülow

Die Finger bewegen sich grazil, das Becken beschreibt kleinste Kreise, und die Schritte sind zart. Orientalischer Tanz ist durch und durch anmutig und verführerisch – und von Kopf bis Fuß ein ideales Fitnesstraining. Der ganze Körper kommt in Schwung.

Ursula Lützenkirchen hat mit Hilfe des Tanzens einst sogar massive gesundheitliche Probleme in den Griff bekommen. Als junge Frau litt die heute 53-Jährige aufgrund einer Skoliose im Lendenbereich unter schlimmen Schmerzen. Keine Behandlung half – bis sie es mit Orientalischem Tanz probierte.

"Das tat unheimlich gut, meine Schmerzen verschwanden", erinnert sie sich. Prompt ließ sie sich in Orientalischem Tanz ausbilden, schloss eine Ausbildung zur Fitnesstrainerin an und gibt heute Kurse "Orientalischer Tanz" in den Relax-Fit-Fitnessstudios in Offenbach.

Mindesten 50 verschiedene Bewegungen

"Es gibt bestimmt 50 verschiedene Bewegungen und Schrittkombinationen", erklärt Sandra Bünger, choreographische Leiterin der Tanzgruppe "Mashallah" in Nürnberg.

Dabei lernten Anfänger zunächst die Technik der Bewegungen und die Koordination, ergänzt Simone Paulyn vom Bundesverband Orientalischer Tanz in Heidelberg. Die Physiotherapeutin unterrichtet Orientalischen Tanz und baut dessen Elemente auch in Übungen für ihre Patienten in der Reha-Klinik ein.

Am Anfang stehen für Tanz-Neulinge einfache Bewegungen für Schultern, Hüfte oder Arme. Für Einsteiger sind sie schon eine Herausforderung. "Im Alltag führen wir meist nur Massenbewegungen aus. Das heißt, wenn wir uns bewegen, arbeiten viele Muskeln zusammen", erklärt Paulyn.

Nur die Hüften zittern, nicht der Oberkörper

Typisch für den Orientalischen Tanz aber sind die isolierten Bewegungen einzelner Körperpartien, und sie sind ungewohnt: Ein Teil des Körpers bewegt sich, während ein anderer still steht oder sich in einem anderen Rhythmus bewegt. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Shimmy, bei dem die Hüften zittern – und nur die Hüften, nicht der Oberkörper.

Oder es wird nur mit dem Brustkorb gekreist, während der Arm ruhigbleibt. Manch einer kommt sich dabei ungelenk vor und fühlt sich statt anmutig eher wie ein Trampeltier. "Man muss lernen loszulassen", rät Lützenkirchen. "Es braucht eine Weile, bis diese Bewegung durch das Training vertrauter werden und man den Rhythmus verinnerlicht", ergänzt Bünger.

Nach und nach werden die Bewegungen kombiniert, etwa das Schulterkreisen mit einem Hüftschütteln. Der Schwierigkeitsgrad kann gesteigert oder den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Bauchtanz ist für jedermann geeignet

Somit ist der Tanz geeignet für jedermann, von jungen Menschen über Senioren oder Menschen mit Übergewicht (Link: http://www.welt.de/themen/uebergewicht/ ) bis hin zu Schwangeren. "Der Tanz ist super für die Geburtsvorbereitung oder als Rückbildungsgymnastik", sagt Lützenkirchen.

Auch Herz und Kreislauf kommen auf sanfte Weise in Schwung. "Man kommt ganz schön ins Schwitzen", erklärt Bünger. Vor allem die Muskulatur müsse arbeiten. "Wenn man fünf Minuten an der Schlängelbewegung der Oberarme feilt, hat man bis zum kleinen Finger jeden Muskel trainiert."

Außerdem muss Spannung in Becken, Po, Oberschenkeln und Bauch aufgebaut werden. Und mal geht es bei einer Bewegung auch auf Zehenspitzen in die Knie. So werden diese Partien gekräftigt. Ein Sixpack oder Bodybuilder-Arme kommen dabei zwar selten heraus, sehr wohl aber straffe, feste und definierte Körperpartien.

Trainiert werden vor allem die kleinen Muskeln

Und das sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist auch gut für die Haltung. "Der Orientalische Tanz trainiert vor allem die kleinen Muskeln und die Tiefenmuskulatur, die die Wirbelsäule stabilisiert", erklärt Paulyn. Die aufrichtende Muskulatur werde so aufgebaut, der Brustkorb geöffnet.

"Das ist ein toller Ausgleich für Menschen mit sitzender Tätigkeit." Und sogar die Greifmuskulatur profitiert, wenn die Strecker der Hände in Aktion gebracht werden. Wer würde beim klassischen Krafttraining schon an die Finger denken? Oder an die Füße?

Getanzt wird barfuß, so dass die Fußmuskulatur zu tun bekommt. "Sie muss normalerweise kaum arbeiten, da wir ständig Schuhe tragen", erklärt Paulyn, die sich an häufigen Muskelkater in den Füßen bei ihrem Einstieg in den Orientalischen Tanz erinnert. Fußfehlstellungen, sagt sie, könne so vorgebeugt werden. Auch Verspannungen lösen sich, der Körper wird gelockert.

Das fühlt sich gut an: Die Tänzer bekommen ein ganz neues Körperbewusstsein. "Erhobenen Hauptes", nennt es Lützenkirchen. Auch entdecken viele Frauen – es tanzen meist nur Frauen – ihre Weiblichkeit neu und fühlen sich wohl in ihrer Haut.

Einsteigern empfiehlt Paulyn Schnupperkurse bei Tanzstudios für Orientalischen Tanz, die es in den meisten Städten mittlerweile gibt.

Info Anfänger & Fortgeschrittene

 

Ihr habt Lust, mal was Neues auszuprobieren?

 

Der Orientalische Tanz - Bauchtanz - ist ursprünglich ein Tanz von Frauen für Frauen. Er ist für Frauen aller Altersstufen geeignet, die Freude am Tanzen haben. Dabei ist es völlig egal, wie groß oder schwer Ihr seid. Wichtig ist der Spaß an der Bewegung.

Was Ihr mitbringen / anziehen solltet:

- bequeme Kleidung, weiter Rock ist ebenso geeignet wie eine lockere Leggings oder Jazz-Pants

- Schläppchen oder Socken mit Noppen, Ihr könnt auch gern typisch orientalisch barfuss tanzen

- wenn vorhanden - ein Hüfttuch oder Münzschal, das gibt gleich von Anfang an ein schönes Gefühl

- und nicht vergessen: etwas zu Trinken

 

Trainingsort: Tanzclub Grün-Gold Schleswig, Wikingeck 2

Termine: Anfänger: montags 18:30 Uhr / Fortgeschrittene: Donnerstags 20:00 Uhr

 

Noch etwas zu mir:

Ich tanze nun seit über 17 Jahren orientalischen Tanz, aktiv in der Showgruppe Laleh und in der Tribaldance-Gruppe Trincess. Seit 5 Jahren unterrichte ich auch Kurse mit verschiedenen Leveln. Die Choreographien werden von mir selbst erarbeitet. Meine Kenntnisse frische ich regelmäßig in verschiedenen Workshops bei diversen Dozentinnen auf und besuche Seminare, wobei ich mehrere Zertifikate vorweisen kann.

Bei Interesse schreibt mich einfach an, ich freue mich!